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Im Erlauftaler Feuerwehrmuseum wurde eine neue Ausstellung zum Gedenkjahr „100 Jahre Auflösung der Kriegsgefangenenlager im Erlauftal“ gestaltet.

Museumsleiter Franz Wiesenhofer hat mit Gattin Hildegard in unzähligen Stunden diesen historischen Rückblick zusammengestellt. Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges waren auch für das Erlauftal sehr groß. In den Gemeinden Wieselburg und Purgstall wurden die modernsten Kriegsgefangenenlager der Monarchie errichtet, in denen von 1915 bis 1918 über 80.000 russische und italienische Kriegsgefangene und Bewachungssoldaten lebten. Zusätzlich baute man in der kleinen Gemeinde Mühling eine Station für kriegsgefangene Offiziere. Der bekannteste Soldat in dieser Station war der Maler Egon Schiele. Er schuf in dieser Zeit sein bekanntestes Landschaftsbild, die „Zerfallende Mühle“. Da sich die Zahl der Kriegsgefangenen stark erhöhte, hat man in Puchenstuben, Wienerbruck und in Winterbach eigene Stationen für kriegsgefangene Offiziere errichtet. Über den Lageralltag und welche Schicksale sich damals in den Lagern ereignet haben erhält man eindrucksvolle Informationen. Kunstvollgefertigte Bastelarbeiten von Kriegsgefangenen bereichern diese Ausstellung.

Weitere Informationen zum Thema erhält man auch beim Erwandern des vier Kilometer langen Themenweges „Weg des Friedens“.

Das Buch zur Ausstellung: „Gefangen unter Habsburgs Krone“ von Franz Wiesenhofer (siehe Publikationen).

Ausstellungsort:  

Erlauftaler Feuerwehrmuseum, 3251 Purgstall/Erlauf, Pöchlarner Straße 56

 

Öffnungszeiten: 

1. Mai bis 26. Oktober – Samstag, Sonntag und Feiertag von 13 bis 17 Uhr

Gruppen können die Ausstellung gegen telefonische Voranmeldung jederzeit besichtigen!

Information: Franz Wiesenhofer, Telefon 0664 / 58 429 58 oder unter museum.ff-purgstall.at         

 

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Erlauftaler Bildungskreis, Obmann Franz Wiesenhofer ● Sandgrubengasse 22 ● 3251 Purgstall an der Erlauf

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