Die Kraft des Unverfälschten stellten Erwin Pröll, Reinhold Bilgeri und Anton Haubenberger bei der Präsentation des Buches „Verlässlich echt“ im voll besetzten großen Saal des Bärenwirt in Petzenkirchen in den Vordergrund.
„Je digitaler die Welt, desto größer die Sehnsucht nach Nähe, Echtheit und Vertrauen“, konstatierte Erwin Pröll bei der Präsentation seines Buches „Verlässlich echt“ beim Bärenwirt in Petzenkirchen. Gemeinsam mit Autor, Musiker und Filmemacher Reinhold Bilgeri sowie Anton Haubenberger vom Verein „Demokratie leben“ stellte der Herausgeber des im Kral-Verlag erschienenen Werkes die „Kraft des Unverfälschten“ in den Mittelpunkt.
Unverfälscht und echt war auch die musikalische Begleitung des Abends durch das Trio Himmelblau der Musikschule Wieselburg. Erwin Pröll präsentierte das Buch als Anregung zum Nachdenken, zum Innehalten und zur Ausrichtung auf das Menschliche. „Wir sind inmitten einer digitalen Revolution, die eine unglaubliche Geschwindigkeit vorgibt, mit der viele nicht mehr mitkommen. Das bewirkt Verunsicherung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf Nutzung der KI in Kriegen.“
Reinhold Bilgeri und Anton Haubenberger sind unter den 16 Autorinnen und Autoren, die Erwin Pröll für das Buch „Verlässlich echt“ gewonnen hat. Bei der Präsentation beim Bärenwirt ließen sie mit ihren Plädoyers für den Wert und die Wichtigkeit der Verlässlichkeit und der Echtheit aufhorchen.
Durch den Abend führte Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber. Reinhold Bilgeri beschloss die Präsentation mit seinen Hits „Desperado“ und „Video Life“.
Anschließend wurde der Regionalhistoriker Franz Wiesenhofer auf die Bühne gebeten. Wiesenhofer verkörpert das Motto „Verlässlich echt“ in vielen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, sei es als langjähriger Leiter des Erlauftaler Feuerwehrmuseums, Bauorganisator bei der Feuerwehr, Ausstellungskurator, Buchautor und Publizist. Als Dank für seine vielen ehrenamtlichen Leistungen gab es für Wiesenhofer von Dr. Erwin Pröll Anerkennungsworte, Glückwünsche und ein signiertes Buch.
Fotos: Franz Gleiß und Franz Wiesenhofer