Im Jahr 2014 wird österreichweit dem Ersten Weltkrieg gedacht. Vor 100 Jahren veränderte dieser Krieg ganz Europa, so auch viele Teile von Österreich und besonders auch einige Teile von Niederösterreich. Der ORF-Niederösterreich hat daher zu diesem Anlass eine 28 Minuten dauernde Filmproduktion in Auftrag gegeben, der die Auswirkungen auf Niederösterreich darstellen soll. Am Mittwoch, den 3. Juni 2014 lud der ORF auf das Renaissanceschloss Schallaburg zur Vorpremiere. ORF-Intendant Norbert Gollinger konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Produziert wurde der Film von Mag. Christian Puluj und Ing. Andreas Leitner.
Im Jahr 2014 wird österreichweit dem Ersten Weltkrieg gedacht. Vor 100 Jahren veränderte dieser Krieg ganz Europa, so auch viele Teile von Österreich und besonders auch einige Teile von Niederösterreich. Die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg“ auf der Schallaburg eröffnet mit individuellen Lebenswelten und persönlichen Schicksalen neue Perspektiven auf die Ereignisse rund um den Ersten Weltkrieg.
Obmann Franz Wiesenhofer eröffnete mit seinem Vortrag „Verdrängt, nicht vergessen“ das diesjährige Friedensfest in Erlauf.
Die Gemeinde Erlauf definiert sich seit den 1990er Jahren als „Friedensgemeinde“. Als Gründungsmythos fungiert dabei das historische Treffen des sowjetischen Generals Dimitri Dritschkin und des US-amerikanischen Generals Stanley Reinhart am 8. Mai 1945, dem Tag des Kriegsendes in Europa.
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Im Erlauftaler Feuerwehrmuseum wurde eine neue Ausstellung zum Gedenkjahr „100 Jahre Erster Weltkrieg“ eröffnet. Obmann Franz Wiesenhofer nahm sich dem Thema der Kriegsgefangenenlager, die im Erlauftal im Jahr 1915 errichtet wurden, an.
Die Gemeinde Erlauf definiert sich seit den 1990er Jahren als „Friedensgemeinde“. Als Gründungsmythos fungiert dabei das historische Treffen des sowjetischen Generals Dimitri Dritschkin und des US-amerikanischen Generals Stanley Reinhart am 8. Mai 1945, dem Tag des Kriegsendes in Europa. Der Handschlag der Generäle, dieses erste offizielle Zusammentreffen auf österreichischem Boden war Auslöser für eine besondere Form der Gedenk- und Erinnerungskultur, die seit den 1960er Jahren besteht und bis heute anhält.